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Gedanken zum Denken denken


Heute geht's wortwörtlich um Gott und die Welt. Oh Junge, Esoterik und Religion, will ich das wirklich machen? Es scheint wohl so...

Project Gaia

Okay, bevor ich anfange meine Weltanschauung darzustellen, noch ein kleines PG update. Ich war fleißig dabei die Stichpunkte über die verschiedenen lygeanischen Kulturen aufzuräumen. Diese Woche habe ich 4 von 6 Kulturen aufgeräumt, was länger gedauert hat, als gedacht. Es kamen neue Ideen dazu und ich hab' nochmal über alte nachgedacht, was einige Inhaltsanpassungen mit sich zog. Also: Da stecken wir noch mittendrin.

Gott und die Welt

Jut also, watt wird datt denn hier heute? Vielleicht weißt du nich', dass ich noch vor einigen Monaten ein sehr gläubiger Christ war. Ich war aktiv in einer Kirchengemeinde und hatte sogar eine Amtsaufgabe. Dieses Christ-Sein hab' ich nun aber abgelegt, da mir die christliche Weltanschauung, wirklich simpel ausgedrückt, zu eingeschränkt war.

Ich hab' mich während dieser Zeit mit anderen Weltanschauungen beschäftigt und dazu ein paar Bücher angehört, zum Beispiel:

Letzteres tanzt vielleicht ein bisschen aus der Reihe, beschäftigt sich aber auch mit dem Thema, was ich heute anschneiden will.

Das Gesetz der Anziehung

Auch als "The Secret" bekannt wird dieses Gesetz als universeller Weg dargestellt, wie die Realität funktioniert. Grob gesagt bedeutet das Gesetz, dass bestimmte Gedanken, bestimmte Dinge erschaffen. Zum Beispiel, wenn ich denke und fest glaube, dass ich kein Talent habe und nichts kann, bestimmt das Universum: "Alles klar, du hast kein Talent und kannst nichts!"

Ein zentraler Punkt dieser Lehre ist zu akzeptieren, dass alles, was mir passiert, von mir selbst herbeigeführt wird. Wenn ich das akzeptiere, dann weiß ich auch im Gegensatz dazu, dass ich die Macht habe die Dinge und Umstände zu ändern. Jeder ist seines Glückes eigener Schmied.

Stephen Covey hat das in seinem Buch in ein Prinzip der "Proaktivität" verpackt. Ich hab' immer die Wahl, ob ich die Dinge selbst in die Hand nehme (proaktiv) oder mich von Anderen abhängig mache (reaktiv).

Meine Beobachtungen

Die erste Beobachtung ist, dass viele Menschen eher reaktiv sprechen und agieren. Das heißt, in ihrer Realität werden ihnen die Dinge und Umstände von außen aufgezwungen, ohne dass sie etwas dagegen unternehmen können ("Ich muss" vs. "Ich will"). Begleiterscheinungen sind Jammern und Klagen.

Die zweite ist, dass mir mein Leben, grob gesagt, mehr Spaß macht, seit ich akzeptiert habe, dass ich selbst an allem Schuld bin. Meine Entscheidungen bringen vielleicht unerwartete Ergebnisse hervor, aber ich hab' immer die Macht mit diesen Ergebnisses umzugehen, wie ich will.

Fazit

Dieses Thema füllt wortwörtlich ganze Bücher, deshalb werd' ich nich' versuchen noch tiefer darauf einzugehen. Außerdem behaupte ich nich', dass diese Ideen und Lehren der tatsächlichen Realität entsprechen.

Ich bin selbst auch noch kein Meister dieser Ideen und falle oft in alte Maroden zurück. Ich hab' trotzdem ein leichteres Leben, seit ich damit rumexperimentiere. Deshalb kann ich jedem spirituell zugeneigten Leser nur empfehlen sich damit mal zu beschäftigen.

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